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Livingroom 2010 #3

Der Anfang von Livingroom ist gut überstanden. Jetzt geht der coole Teil los. Gemeinschaft, Gemeinschaft, Gemeinschaft. Bitte betet, dass sich die Gruppen gut bildet (es sind viele dabei, die ich selber nicht kenne und die, die Gemeinde nicht kennen) keiner alleine ist und auch, dass geistlich was geht… Heute ist die erste Closetalkertime, das bedeutet, die Teilnehmer gehen los und verbringen eine ganze Stunde mit Jesus. Viele haben das noch nie in ihrem Leben gemacht. Bitte betet für viel Motivation der Teilnehmer und das die Cliquen, die es jetzt im Moment noch gibt (Konfis, Teens, Jugendliche ect.), sich auflösen und neue Freundschaften und Kontakte entstehen…

Livingroom 2010 #2: Einmal werdet ihr noch wach…

So und schwupp - plötzlich ist es soweit. Heute abend wird nochmal ordentlich Jugo gefeiert und dann geht’s schon wieder los. Die Jugendlichen ziehen wieder ein ins Gemeindezentrum. Unser Livingroom-Konzept findet auch dieses Jahr überragenden Zulauf… Eigentlich werden wir förmlich überrannt. Damit hatte keiner gerechnet: 88 Jugendliche haben sich angemeldet. Das sind fast doppelt soviel, wie beim letzten Mal. Und genau diese werden ab Sonntag um 15:00 Uhr für eine Woche ins Gemeindezentrum einziehen. Herausfordernd wird das für uns alle auf jeden Fall. Ich bin gespannt und voller großer Erwartung, was Gott großes vorhat. MEHR… ist das Motto von Livingroom; nicht nur mehr Platz und mehr Leute, sondern hauptsächlich soll unser Motto ausdrücken: wir wollen MEHR von Gott… Das ist unsere Sehnsucht. Bin mal gespannt, ob unsere Erwartungen genauso übertroffen werden wie die bei den Teilnehmerzahlen. Zu wünschen wäre es. Ihr könnt damit rechnen, dass es hier hin und wieder Updates ect. zu Livingroom geben wird… So long, vielen Dank für dein aktives Mithelfen im Gebet.
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Neues? Jahr…

Frohes Neues Jahr erstmal noch… Ich hoffe, du hast Weihnachten und Neujahr gut rumgebracht und bist wieder gut in deinem Alltag angekommen. Für das neue Jahr wünsch ich dir nur das Beste. Mach es zu einem Jahr, in dem du große Erwartungen an Gott hast, ihm alles zutraust und ihm Platz für Veränderung in deinem Leben gibst. Dann wird es sicher ein gutes Jahr 2010. Ich persönlich wünsche mir für das neue Jahr, aber auch für das neue Jahrzehnt, dass wir endlich das erleben, worum wir beten; einen geistlichen Aufbruch und Erweckung in Deutschland. Mit dieser Erwartung wünsche ich dir persönlich ein erweckliches neues Jahr… Gott mit dir.

Livingroom 2010 #1 - Zuwenig Platz?

Jetzt haben wir uns so gefreut, dass wir mit dem neuen Gemeindezentrum mehr Platz für Livingroom haben und ich dachte, dass ich mich mit meiner Vision, dass 80 Leute an Livingroom teilnehmen, schon weit aus dem Fenster gelehnt hätte. Nix da. Innerhalb von 24 Tagen flatterten bisher 78 Anmeldungen in meinen Briefkasten…  Scheint, als würde der Platz eng :) Da machen Leute mit, von denen ich noch nie gehört habe. Ich bin gespannt wie das wird. Wir machen uns auf jeden Fall schonmal bereit für einen Notfallplan… Kann es schönere Probleme geben? Jetzt muss nur noch geistlich was gehen bei Livingroom und dann ist das natürlich die Oberbombe. Ich freu mich auf das was da noch kommen mag.

Hosanna #1

“Hosanna” von Hillsong United

Das wohl tiefgehendste und bewegendste Anbetungslied der letzten Jahrzehnte hat es verdient einen Blick tiefer hinein in dieses tolle Gebet zu geben. Grade hat’s mich wieder ergriffen und ich hab grad so Lust drauf, die Andachtenreihe für den Freitagsclub weiterzuschreiben. Leider hab ich keine Zeit. Aber bald geht’s hoffentlich im Freitagsclub los… Hosanna in the highest… Ich hoffe wir werden alle zu echten “Hosanna-Betern”…

“I see a near revival - Stirring as we pray and seek…”

In naher Zukunft gibt’s hier mehr davon…

Adventsstimmung und Sternsitzen

Ich sitze hier, nacht um 1:09 Uhr und genieße Lebkuchen und Punsch. Im Hintergrund klingt “O, Come All Ye Faithful”, die Lichterkette schimmert und an den Kerzen kann man erkennen, dass sich die Adventszeit langsam dem Ende zuneigt. Heute hab ich was neues ausprobiert… So Weihrauchzeugs in einem Häuschen… Da werden dann nicht mehr nur drei Sinne (hören, schmecken und sehen) angesprochen, sondern gleich vier. Prima.
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Als Hauptamtlicher ist es manchmal gar nicht so einfach sich selbst auf die Adventszeit zu konzentrieren. Man macht, bereitet vor und organisiert, schreibt und spricht über den Advent, aber selbst besinnt man sich kaum darauf. Dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen dies anders zu machen und es hat geklappt. Dieses Jahr gibt es keinen Weihnachtsschock am 23. Dezember. Richtig schön weihnachtlich und gemütlich ist es bei den Sinn’s daheim :)

Gestern haben wir als Jugendliche das “Sternsitzen” vorbereitet und durchgeführt und es war soooo schön… Die Jugendlichen haben die Leute schön mit ihren Liedern in den Advent versetzt und zwischendrin wurden kurze Weihnachtsgeschichten und Gedichte vorgelesen. Aber das coolste war die Dekoration. Die Kirche wurde zu einem heimeligen “Wohnzimmer” umfunktioniert. Im Hintergrund stand ein Kaminimitat über die Lautsprecher hörte man den “Kamin” knacken und krachen. Auf einem Teppich stand ein alter Sessel, auf dem sie Vorleser Platz nahmen.

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Der Chorraum wurde zu einem “Blick aus dem Fenster” umfunktioniert und man sah die Schneeflocken über die Leinwand tanzen. Alles in allem ein wunderschönes Ambiente, das Lust machte auf Weihnachten. Vielen Dank ihr lieben Jugendlichen, es war klasse… Jetzt fehlt nur noch echter Schnee, der auch liegen bleibt. Wie schön wär endlich mal wieder ein weißes Weihnachten… Hach ja… Es ist schön den Advent so bewusst zu leben… Jesus, komm an - in unseren Herzen… schenk und, dass wir uns auf dich ausrichten und dir den Raum geben und zu verändern! Dann ist Weihnachten :)

Frohen Advent an alle meine treuen Blogbesucher…

Zitate #1

“Ich wäre eher bereit, mein Leben herzugeben als meinen Glauben.”
Mutter Teresa

Wie recht sie doch hatte… bewunderns- und nachahmenswert!

Strafarbeit…

Heute gegen 0:12 Uhr lehnte ich gegen mein Auto, schaute die Sterne am Himmel an und sprach mit Gott. Irgendwie ein kleiner heiliger Moment in meinem Leben. Ein Moment in dem ich wieder ein wenig Feuer fing von diesem Gedanken, von Erweckung in Sersheim. Irgendwie hab ich mich schon abgefunden damit, wegen dieser Vision, diesem Traum belächelt zu werden. Doch heute nacht schien es so komisch zum greifen nahe. Ich hatte grade Sändy heimgefahren. Und ich war so stolz, stolz wie man als geistlicher Papa halt ist, wenn sich solche Szenen abspielen.

Glaubst du an Erweckung? Glaubst du, dass Gott einen Ort wie Sersheim radikal verändern kann und Menschen massenweise zum Glauben an diesen lebendigen Gott kommen? Das aus den vielen Verlorenen, viele Gerettete werden? Nein? Dann werde ich dir meine kleine Geschichte von heute Abend erzählen, die den Schlüssel zu Erweckung enthält.

Sändy kam mit glänzenden Augen zu uns ins Gemeindezentrum. Es war schon 23:00 Uhr und wir waren sichtlich geschafft von der langen KGR-Sitzung. Aber Sändy, die schon seit ein paar Wochen verrückte Sachen macht, war völlig begeistert von ihrer neuen Idee. Ich war gespannt, weil ihre letzten Geschichten schon voller Leidenschaft für Jesus und verrückten Aktionen waren. Sie war glücklich, denn sie hatte eine Strafarbeit für ihre Mathelehrerin fertig geschrieben. Sie zog einen Zettel aus der Tasche und ließ ihn laut vor. Am Anfang fand ich’s amüsant, am Ende erstaunlich mutig. Als die Lehrerin nicht wusste über welches Thema Sändy ihre Strafarbeit schreiben sollte schlug Sändy vor über den Sinn des Lebens zu schreiben, die Lehrerin war einverstanden. Folgende Strafarbeit kam dabei heraus:

“Strafarbeit über das Thema: Gott und die Welt…
Existiert Gott überhaupt? Wie Jonathan W. findet, auf jeden Fall! Es kommt natürlich immer auf einen persönlich an, aber Jonathan W. wünscht Ihnen, Frau R. von ganzem Herzen, dass Sie Jesus kennen lernen… richtig kennen lernen, auch wenn er vorweg nimmt, Ihnen zu unterstellen, dass sie Jesus gar nicht kennen. Denn das weiß er nicht (ich übrigens auch nicht). Wir beide stellen uns schon lange die Frage, wie Sie zum christlichen Glauben stehen. Letzten Sonntag saßen wir beide (Jonathan und ich) im Gottesdienst unserer Gemeinde. Unser ehemaliger Praktikant und heutiger Gemeindediakon, Mika Sinn, predigte über das Thema, dass es im Advent darauf ankommt, zu wissen, dass Jesus nicht “alle Jahre wieder” kommt, sondern dass wir jeden tag damit rechnen (Mathe, hihi) müssen/sollten, dass Jesus wieder kommt! Des Weiteren predigte Mika Sinn darüber, dass wir aktiv darauf warten sollen und wir beginnen genau das, HIER in dieser Strafarbeit!!! Wir wollen Sie für Jesus begeistern, genauso wie wir von Jesus begeistert sind. Wir wissen, dass Worte wie diese leider lange nicht so viel bewirken, wie aktives Gebet!!! Deshalb schließen wir Sie, liebe Frau R. mit in unserer Gebete ein! Jesus liebt Sie!”

Auf der Rückseite unterschrieben alle Anwesenden noch mit einer persönlichen Widmung für die Mathelehrerin. Sändy schrieb: “Die Strafarbeit, die Ihr Leben verändern kann (wenn Sie wollen) und soll (weil wir das wollen). Von Sändy (PS: Ich schreibe gerne noch 100 Strafarbeiten, wenn Sie wollen :)”

Diese Geschichte von einer einfachen Strafarbeit lehr mich dies: Wenn wir ALLE unser gesamtes Leben auf diesen Jesus ausrichten und diese wunderschön verrückten Dinge tun, dann findet Erweckung statt. Zuerst bei uns, dann in unserer Gemeinde und dann auch außerhalb unserer Gemeinde… Warum? Weil wir dann unwiderstehlich für die Menschen sind, die Jesus nicht kennen, ihn aber durch unser Leben sehen. Radikale Nachfolge bedeutet Jesus selbstverständlich in alle Lebensbereiche zu lassen. Auch in unserer Strafarbeiten.

Mein Gebet an diesem heutigen Abend war folgendes: “Jesus, gib mir mehr davon. Ich will mehr sehen. Ich will Erweckung in Sersheim. Bitte hör nicht auf damit!”

Mikolausi

Mikolaus
Am 7. Dezember 2010 war es wieder soweit und ich durfte mich in die roten Klamotten werfen um die Kindergartenkinder “auf dem Kies” in der Igel-, Schnecken-, und Bärengruppe (oder so) als Mikolaus zu besuchen und Ihnen Geschenke zu verteilen. Neben Halbwahrheiten über meinen Schlitten und weitere Geschenke vom Vortag gab es unter anderem jeweils ein Lied, dass dem Mikolaus anscheinend deutlich mehr Spass machte als so manchem Kind und viele Geschenke in individuell gestalteten Socken. Am Ende hatte jedes Kind (auch die die ganz viel Angso vor dem Mikolaus hatten) ihr Geschenk… und es gab sogar eins für den Mikolaus… Statt Schokolade gab’s eine kleine Auswahl exquisiten Käse. Der Mikolaus dankt und kommt nächstes Jahr bestimmt gern wieder!

Arbeitswelt #2 - Konfirmandenarbeit

Mein Schwerpunkt liegt, wie schon erwähnt, auf der Jugendarbeit. Ich fang jetzt mal altersgerecht bei den jüngsten meiner regelmäßigen Kreise an und berichte dann immer über den nächstälteren Kreis.

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Die jüngsten Jugendlichen für die ich verantwortlich bin sind 13-14 Jahre alt und nennen sich Konfirmanden. Konfirmandenarbeit ist eine der wichtigsten Arbeiten hier. Allgemein häng mein Herz sehr an der Konfirmandenarbeit, weil sie die wahrscheinlich missionarischste Arbeit darstellt, die man sich vorstellen kann. Du musst dir das mal vorstellen: Jedes Jahr kommen 40 Teens im wichtigsten und schwierigsten Alter ihres Lebens (in dem sich meist viel lebenswichtiges entscheidet) freiwillig jede Woche eine Stunde zu uns um sich das Evangelium anzuhören. Wenn man hier einen Unterricht bietet, der gefällt und der vor allem pures leidenschaftliches Evangelium rüberbringt, dann kann das in vielen Fällen lebensverändernd sein. Genau darum bemühen wir uns.

Jungs

Lebensverändernd ist für viele der Konfirmanden auch die Freizeit auf die wir (viele motivierte, jugendliche Mitarbeiter und ich) mit Ihnen gehen. Zielort ist die Klostermühle der Fackelträger. Dort wird das gesamte Programm von Hauptamtlichen und Bibelschülern gestaltet und herausfordernd und intensiv gepredigt. Neben dem ganzen Spass und der Freude die wir dort jedes Mal haben gibt es am Ende gibt immer eine Möglichkeit sich für Jesus zu entscheiden. Meistens sind es viele, die sich entscheiden einen Weg mit Jesus anzufangen. Dieses Jahr waren es 23 Konfis. Natürlich ist unsere Aufgabe, das weiterzutragen und weiterzuentwickeln, was aber sehr oft sehr schwer ist, weil wir sie nur einmal die Woche eine Stunde sehen. Daher ist Beziehungsarbeit auch in diesem Bereich so enorm wichtig. Wir geben alles und beten, dass die die sich entschieden haben auch weiter dran bleiben und Jesus immer mehr kennen lernen.

Mädels

Bitte bete auch du, dass der Konfirmanden Unterricht seine Spuren bei jedem einzelnen der Teens hinterlässt und sie Jesus immer mehr kennen lernen (wollen). Auch für die 23, die sich dieses Jahr für Jesus entschieden haben kannst du beten, dass sie in den Teenkreis oder das Café kommen damit wir mehr Beziehungen knüpfen können und sie weiterbringen können im Bezug auf ihre Beziehung zu Jesus. Vielen Dank für jedes einzelne Gebet und jede Unterstützung.

Mitarbeiter

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