michaelsinn.de
6Oct/110

Steve Jobs ist tot…

"Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life. Don’t be trapped by dogma — which is living with the results of other people’s thinking. Don’t let the noise of others’ opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary."

Eines der für mich bewegendsten Zitate von Steve Jobs... Das war er, das lebte er, das war bewundernswert an ihm. Don't waste your life.

Ich hab mich auch schon oft gefragt, was mal auf meinem Grabstein stehen soll. Und ich will, dass die Leute das gleiche von mir sagen. Er lebte sein Leben für die eine große Sache. Und die heißt nicht Apple. Sie hat kein Label. Ich denke, das können wir alle von Steve Jobs mitnehmen. "Don't waste your life."

Mein Beileid, vor allem an seine Familie, die ab jetzt auf ihn verzichten muss.

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30Sep/110

Es gibt viele Gruende…

Seit dem ich das erste Mal die aktuelle Werbung von Coca Cola gesehen habe, hab ich sie gemocht und hab mich gefreut.
Klar kann man drüber diskutieren, ob diese Werbung bei einem Großkonzern wie Coca Cola reine Propaganda ist, aber die Aussage des Spots ist wundervoll und macht Mut!
Nicht immer das Schlechte sehen. Nicht nur Angst haben. Nicht nur Pessimismus!
Ist doch oft so, vor allem bei uns in Deutschland.
In dem Oasis Song "Whatever" heißt es: "Es scheint mir immer du siehst nur das was die Leuten dich sehen lassen wollen."
Aber was willst du sehen? Panzer, oder Plüschtiere?
Mauern oder Willkommen-Fussmatten?
Was du siehst und was du sehen willst, bestimmt wie du lebst!
Also reiß die Mauern nieder und leg Willkommen-Fussmatten aus.
Denk positive und nimm die Welt und das Leben nur halb so ernst.

Es gibt auch außerhalb des Coke-Werbespots sehr viele Gründe an eine bessere Welt zu glauben!
Vor allem wenn Christus in dir lebt, dann bist du dazu berufen positiv zu denken. Du bist dafür geschaffen, deine Welt positiv zu beeinflussen.
Du bist aufgefordert zu ermutigen und zu erbauen, wo andere einreißen, zerstören und entmutigen. Du bist zu Optimismus berufen.
Denn Jesus lebt! Und er will durch dich seine bessere Welt bauen!
Oasis fragt: "Wie lange wird es dauern bis wir in den Bus steigen und keine Aufregung verursachen?
Hab dich selbst im Griff! Es kostet nicht viel!" Du bist frei, zu denken und zu handeln was und wie du willst!

Sieh das Gute! Tu das Gute!

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26Sep/110

i believe

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19May/110

Livingroom 2011 #1

Jetzt komm ich mal dazu bissle zu berichten wie dieses Livingroom so abläuft. Voll schön, dass wir wieder zusammen im Gemeindezentrum leben, voll gut, dass es dieses Mal ein neues Konzept gab, voll genial, dass wir dieses Mal zwei Wochen am Start sind und noch toller, dass es so gut wie noch fast nie läuft.

Nach dem letzten Livingroom mit über 90 Teilnehmern und mehr anstrengenden als ermutigenden Erfahrungen wollte ich mir Zeit lassen, ein nächstes Livingroom an den Start zu bringen! Doch jetzt war wieder Zeit und ich hab mir ein neues Konzept überlegt.
Dieses Mal mit einer kleiner Teilnehmerzahl, dafür aber einer neuen Struktur und einem neuen Konzept... Es gibt jetzt zwei Wochen Livingroom. Eine für diejenigen, die in unserem Jugendkreis sind und Verantwortung für die zweite Woche übernehmen wollten und eine weitere Woche für alle Teens und Jugendlichen, in der wir eine Kleingruppenstruktur eingeführt haben. Klappt alles prima! Ich bin total begeistert. Die Closetalkertime wird von fast allen genutzt, man muss nicht kämpfen um die Küchendienste, die Stimmung ist total gut, alle sind engagiert und wir wollen eigentlich alle noch viel länger hier "wohnen". Mir als "Hauspapa" macht das total Spass und man merkt und hört immer wieder aus den Tagesabschlussgruppen, dass bei den Teilnehmern total viel mit Jesus passiert! Bin total motiviert und freue mich über meine 60 kurzfristigen Söhne und Töchter und könnte so manche Story erzählen, was ich auch noch tun werde ;)

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18May/110

Ein ganz normaler Livingroomtag

05:00 Mein Wecker klingelt; ich drücke auf Snooze!
05:15 Mein Wecker klingelt zum zweiten Mal, ich steh auf und richte alles für's Wecken
05:30 Der iPod wird an die Lautsprecher angeschlossen, voll aufgedreht und los geht's!
05:35 Ab in die Küche und schauen, dass alles glatt läuft... Das Frühstück muss um Sechs auf dem Tisch stehen!
06:00 Kleiner Impuls und Gebet zum Tagesstart vor dem Frühstück
06:03 Frühstück beginnt!
06:25 Frühstück mit Ankündigungen und Dankgebet beenden
06:35 Schüler in die Schule verabschieden
06:45 Gemütlich an die leeren Tische sitzen und erst mal selber frühstücken... Meistens nur nen O-Saft
07:30 Ab aufs Zimmer und noch ne Stunde Schlaf nachholen
08:30 Snoozetaste drücken
08:45 Aufstehen
09:00 Einkaufen gehen (Bäcker, Aldi, Edeka, etc.)
10:30 Anfangen die Küche klarzumachen - Die Mütter rücken bald zum kochen an.
11:00 Mütter tatkräftig beim Kochen unterstützen!
12:00 Brot schneiden und eintüten
13:00 Die ersten Schüler von der Schule willkommen heißen!
14:00 Essen mit Gebet eröffnen
14:30 Das Essen wird beendet...
15:00 Die Dusche ist übergelaufen - muss gewischt werden. Entweder delegieren, oder selber machen!
15:30 Aufs Zimmer, bissle schaffen, nebenher Coke und Süßigkeiten am Kiosk verchecken!
16:30 Closetalkertime - Love Wins lesen
17:30 erstmal durchs Haus gehen und schauen, ob es den 60 Jugendlichen gut geht!
18:00 Abendessen eröffnen
18:30 Abendessen beenden
18:40 Ins Büro und noch kurz ein bisschen Ruhe tanken!
19:00 Vorbereitungen für den Abend
19:30 Abendprogramm mit Worship und Andacht
21:00 Die Jugendliche in ihre Kleingruppen schicken, dann ins Büro, Tagespläne für den nächsten Tag schreiben
21:15 Tagespläne in den Kleingruppen austeilen
21:25 Die Ruhe im Haus genießen und Tagesabschluss vorbereiten
21:50 Tagesabschluss mit meiner "Kleingruppe" - den Kleingruppenleitern
22:55 Abschlussgebet der Tagesabschlussgruppe
23:00 Klarmachen für den nächsten Tag, Playlist zum Wecken zusammenstellen, Finanzen checken, Einkauf für nächsten Tag durchdenken, letzte Gespräche mit Mitarbeitern
00:00 Letzte Gespräche beenden, Tag kurz Revue passieren lassen, zufrieden sein, umziehen, Zähne putzen
00:18 Letzter Check bei Facebook, Kurzer Statusbericht
00:20 Kurzer Blogeintrag
00:30 Licht aus, kurzer Dialog mim Schorsch, Gute-Nacht-Kuss
00:45 zufrieden eingeschlafen, mit großen Erwartungen für den nächsten Tag und dem Schorsch im Arm :)

16May/110

Viel um die Ohren…

Ich befinde mich mitten in den härtesten Wochen des Jahres... Jede Nacht nur 4-5h Schlaf, morgens klingelt der Wecker um 5:00 Uhr und 60 Leute um mich herum. Livingroom hat wieder angefangen. Und nicht nur das. Wir wohnen sogar schon seit einer Woche zusammen als Mitarbeiter hier und haben so manche nervenaufreibende Höhen und Tiefen miteinander durchgestanden. Zwischendrin war dann noch Jugendgottesdienst am Samstag. Nächste Woche geht es zur Aufbauausbildung und übernächste Woche steht das TMT vor der Türe, bei dem noch viel für's GeHELDter vorbereitet werden muss. Fast nebenher muss unser Schulungsprogramm laufen und das "normale" Wochenprogramm muss ja auch noch abgearbeitet werden. Die Wochen danach wird's nicht unbedingt ruhiger bis das Waldheim kommt.

Alles in allem ziemlich viel Programm - Scheint so, als wäre alles zu viel! Oft höre ich den Spruch, manchmal auch von mir: "Hab grade viel um die Ohren".
Es klingt immer ziemlich negativ und gefrustet. Doch die Frage stellt sich, warum das so negativ sein soll? Manchmal steigern wir uns in eine Lethargie, in der wir uns ob des vollen Terminkalenders selbst bemitleiden. Doch Worte haben Macht! Je mehr wir uns einreden, dass es uns schlecht mit dieser "Last" geht, um so weniger Antreib und Freude haben wir bei der Arbeit.
Warum also negativ über diese "Fülle" denken und reden. Eigentlich ist es eine Chance die Fülle Gottes zu erleben und zu sehen, dass er gerade in mir als dem "Schwachen" mächtig ist. In dem, dem alles zuviel zu werden scheint. In dem, der manchmal keine Lust oder Kraft mehr haben könnte. Aber wenn wir mit dem Blick auf Jesus in die "vollen Tage" gehen, dann erleben wir ECHTE FÜLLE! Wir bekommen seinen Blick für seine Motive, erleben, wie ER Kraft gibt, wie ER Freude und Lust schenkt, wie ER durchträgt und vor allem wie ER Früchte bringt!

Schwingen wir uns vom Sofa und lassen uns von Gott mit Arbeit beschenken! Denn er will sein Werkzeug gebrauchen, was bringt ihm der neue Schraubenzieher, wenn er glänzend in seiner Vitrine liegt? ER will durch dich sein Reich bauen, über deine Grenzen und Möglichkeiten hinaus!
Denn er ist die Kraft, die hinter dem Schraubenzieher steckt, der sich selbst nicht drehen kann!

Viel um die Ohren kann also nur gut sein, wenn wir den richtigen Blick auf den wahren Bauarbeiter haben! JESUS!

Jesaja 40,30f. Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

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24Apr/110

Der Herr ist auferstanden!

Er ist wahrhaftig auferstanden! Jesus lebt! Das Grab ist leer!

Grund zur Freude!

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1Apr/110

Natürlich …

... war's nur ein Aprilscherz :)

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1Apr/110

Wir sind …

... schwanger! Anna uns ich sind total happy und freuen uns auf spannende 9 Monate.

Hier noch ein kleines Bild von unserem Winzling

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17Feb/110

Wenn wir tun, was unsere Väter taten…

Meine Jugendlichen haben für den Jugendgottesdienst am Samstag einen kurzen Trailer erstellt, der ziemlich deutlich macht, was mich auch auf unserem Blog schon seit ner Weile beschäftigt:
"Wenn wir tun was unsere Väter taten, tun wir nicht, was unsere Väter taten." Die Frage stellt sich, was unsere Kirchenväter wirklich auszeichnete. War es das was sie taten, oder war es das wie sie es taten? Viel zu oft denken wir, wir müssten die Taktiken, Strategien, Formen und die funktionierenden Strukturen übernehmen, ohne zu reflektieren, dass sie heute nicht mehr ankommen oder funktionieren. Wie ich schon in einem anderen Post einmal sagte: Luther würde heute niemals mehr aus Luther lesen. Entweder er würde sich kurz mal Zeit nehmen und was übersetzen... :) oder er würde sich ne NGÜ schnappen :) Nungut, aber das hab ich ja schon ausgeführt... Jetzt schaut euch mal den gelungenen Trailer an. Großes Lob v.a. an den Hanny, der sich die nächste um die Ohren geschlagen hat, mit schneiden, E-Gitarre einspielen, basteln, Programme wechseln, rendern etc.

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